Fast jeder Hundebesitzer kennt das Bild: Der Hund knabbert im Garten oder auf der Wiese Gras. Meist ist das harmlos – aber nicht immer.
PawsHaus Ratgeber-Team
Wusstest du?
Kaum dreht man sich beim Spaziergang einmal kurz weg, steht der Hund mit gesenktem Kopf im Gras und knabbert, als hätte er plötzlich beschlossen, Vegetarier zu werden. Das wirkt erstmal seltsam, ist in vielen Fällen aber kein Grund zur Sorge.
Grasfressen ist bei Hunden nicht automatisch ungewöhnlich
Hunde sind keine reinen Fleischfresser. Auch die Vorfahren unserer Haushunde nahmen Pflanzenteile auf, direkt oder indirekt. Ein bisschen Gras gehört deshalb für viele Hunde zu einem normalen Erkundungs- und Fressverhalten dazu.
Warum Hunde Gras fressen können
Neugier und Gewohnheit: Manche Hunde knabbern einfach, weil es spannend riecht oder sich interessant anfühlt.
Verdauung: Gras kann die Darmtätigkeit anregen und wird von manchen Hunden offenbar gezielt aufgenommen.
Unwohlsein: Manche Hunde fressen Gras, wenn ihnen leicht flau ist. Nicht jeder Hund erbricht danach, aber bei einigen kommt das vor.
Langeweile oder Stress: Gerade bei Hunden, die schnell in Erregung geraten, kann das Kauen auch ein Übersprungverhalten sein.
Wusstest du?Ein durchschnittlicher Hund lernt rund 165 Wörter und Gesten – besonders lernfreudige Rassen deutlich mehr.Ratgeber-FaktHunde sehen nicht schwarz-weiß: Sie erkennen Blau- und Gelbtöne, Rot und Grün wirken für sie ähnlich.Wusstest du?Hunde hören Frequenzen bis etwa 45.000 Hertz – mehr als doppelt so hoch wie wir.Wusstest du?Ein durchschnittlicher Hund lernt rund 165 Wörter und Gesten – besonders lernfreudige Rassen deutlich mehr.Ratgeber-FaktHunde sehen nicht schwarz-weiß: Sie erkennen Blau- und Gelbtöne, Rot und Grün wirken für sie ähnlich.Wusstest du?Hunde hören Frequenzen bis etwa 45.000 Hertz – mehr als doppelt so hoch wie wir.
Wann du genauer hinschauen solltest
Gelegentliches Grasfressen ist meist harmlos. Auffällig wird es dann, wenn dein Hund plötzlich sehr häufig große Mengen frisst, regelmäßig erbricht oder weitere Symptome dazukommen – zum Beispiel Durchfall, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen oder auffällige Mattigkeit.
Problematisch wird es, wenn die Wiese mit Pestiziden behandelt wurde oder an stark befahrenen Straßen liegt. Auch scharfkantige Halme oder Pflanzenreste können empfindliche Hunde reizen. Wenn dein Hund draußen gern knabbert, lohnt es sich also, ein bisschen auf die Umgebung zu achten.
Unterm Strich gilt: Ein paar Halme unterwegs sind meist kein Drama. Wenn das Verhalten aber neu, sehr häufig oder mit Beschwerden verbunden ist, ist ein kurzer Check beim Tierarzt die entspanntere Entscheidung.